„Marmor Mäuschen“ …kleine Marmorkuchen très chic..

…weil einfach, einfach einfach ist… kleine Marmormäuschen… ich hatte Lust auf einen kleinen, portionierbaren Nachtisch… ähhh, Frühstück, ..den ich mir über mehrere Tage (2) einteilen kann, …und weil meine Nachbarn so freundlich sind, mir immer mal wieder gutes und leckeres Gemüse aus ihrem eigenen Garten zu schenken bzw. in „unauffälligen Tüten“ an meine Wohnungstür zu hängen, bekommen natürlich auch sie immer mal wieder das ein oder andere Törtchen von mir. In diesem Sinne: „Auf gute Nachbarschaft!“ Ich habe mich ganz Old School mäßig für Marmorkuchen entschieden, denn…

„Marmorkuchen ist genauso lecker und gut wie er simple ist.“

„Mit einem gescheiten Marmorkuchen muss man sich nicht verstecken.“

„Marmorkuchen liebten schon unsere Omi´s.“

Doch genug der Huldigungen, hier das leckere, klassische Rezept… ich bekomme ca. acht dieser kleinen Törtchen aus der Masse. Möchtet ihr einen großen Kranz backen (Durchmesser 26cm) dann verdoppelt bitte das Rezept.

Bild 1

Zutaten für acht Törtchen:

    • 150g weiche Butter
    • 140g Zucker
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • einen guten Schuss selbstgemachtes Vanilleextrakt, oder 1 Fläschchen Rumaroma
    • 1 Prise Salz
    • 3 Eier
    • 190g Weizenmehl
    • 2 gestr. TL Backpulver
    • Milch nach Bedarf
    • 10g Backkakao
    • Puderzucker zum Bestäuben

Zunächst die Butter schaumig schlagen. Den Zucker, Vanillezucker, Vanilleextrakt und Salz unterrühren. Danach kommen die Eier einzeln und nacheinander dran. Wenn alles gut vermixt ist, das Mehl und das Backpulver dazu geben, es wird gesiebt und Eßlöffelweise untergerührt. Bitte so viel Milch dazu tun, bis der Teig schön sämig ist und schwer reißend von Löffel fällt, …sind nur ein paar Eßlöffel, also bitte vorsichtig dazu tun.

Ich habe dann den Teig geteilt und eine Hälfte in eine extra Schüssel gegeben. Die eine Hälfte mit dem Kakao und ggf. ein paar Eßlöffeln Milch sämig schlagen.

Nun wird klassisch geschichtet. Die Förmchen bis zur Hälfte mit dem hellen Teig füllen. Anschließend mit dem dunklen Teig auffüllen. Ich habe an dieser Stelle eine kleine Kuchengabel genommen und bin nun spiralförmig durch den Teig gegangen, so dass sich der helle und dunkle Part vermischt und das klassische Marmormuster entsteht.

Nun bei 180°C im vorgeheizten Backofen für ca. 30 – 35 min backen, Stäbchenprobe machen… fertisch….

Bild 2

Wer will kann die Törtchen noch mit Puderzucker bestäuben. Ich finde mit Puderzucker verhält es sich so ähnlich wie mit Glitzer, es sieht einfach hübscher aus.

Den ersten Kuchen habe ich natürlich SOFORT gegessen, …warmer Kuchen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! …nur roher Kuchenteig ist noch besser!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bild 3

Zwei von den Törtchen habe ich meinen Nachbarn gegeben und die übrigen Küchlein (8-3=5) hatte ich mir mental für die nächsten vier Tage eingeteilt. Doch…

„Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach.“

Bild 4

„It doesn’t matter.“ 😉

Guten Appetit.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Du magst vielleicht auch

Kommentar verfassen