Zentangle… Kriegerin

…wenn man sich mal ganz ausklinken will, die Zeit um sich vergessen möchte und auf kreative Art meditieren möchte… bitte, hier ist die richtige Methode.

Beim Zentangle teilt man ein Blatt Papier in unterschiedliche Segmente auf und füllt diese mit sich wiederholenden Mustern. Klassisch teilt man Quadrate ein und füllt diese, was mir jedoch zu langweilig ist, da ich lieber an einem echten Motiv arbeite.

…als Grundgerüst hatte ich die Umrisse des Gesichtes und die Konturen des Helmes mit dem Horn. Alles Andere, die Federn, Blätter, Haare, …die ganzen Muster und die Platzierungen der Farben entstehen während des Malprozesses. Welches Muster ich als nächstes wohin zeichne, weiß ich meistens erst ein paar Sekunden bevor ich es tue.

…ich bin immer ganz fasziniert davon, wie etwas derart Spontanes und auch eigentlich sehr Wüstes, augenscheinlich nicht Zusammenpassendes (…wenn man sich die Muster im Einzelnen betrachtet), zu so einer harmonischen und faszinierenden Komposition verschmelzen kann… ok vielleicht ist es etwas weit hergeholt, doch philosophisch betrachtet finde ich, ist es wie mit dem Leben. …welches entsteht, während man es lebt; planen kann man nicht wirklich viel, vielleicht das Grundgerüst, der Rest ergibt sich, …und auch wenn man die einzelnen Abschnitte seines Lebens anschaut, so wirkt vieles wild, wüst, manches schön, manches weniger schön …und doch verschmilzt am Ende alles zu einem harmonischen und einzigartigen Ganzen. …mir gefällt dieser Blick aufs Leben, vielleicht ist ja was dran.

…naja, und die Kriegerin… vielleicht bin ich ja eine 😉

(Kriegerin: 30cm X 41cm, Artist Pen: Faber Castell & Copic Ciao)
(Kriegerin: 30cm X 41cm, Artist Pen: Faber Castell & Copic Ciao)

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